Sonntag, Juli 26, 2009

Paddeln auf der Peene

Kathrin und ich sind ja eigentlich vom Sternzeichen her dem Element Erde sehr nah. Wir trauten uns allerdings im Mai aufs Wasser! Spontan ließen wir uns überreden und fuhren mit Paddeln, ans andere Ende von Deutschland: Meck-Pomm ;o).
In Jena trafen wir unsere Freunde Nadine, Steffen und Kathrin und fuhren gemeinsam weiter..irgendwann nachts um 3 waren wir da und dachten nicht ans Schlafen, obwohl die Zelte standen.
Ich wollte unbedingt den Sonnenaufgang sehen...Gleich am ersten Abend goss es wie aus Kannen vom HimmelUnd anschließend war das Licht wunderbar...
Jeden Tag galt es das Zelt aufzubauen und am nächsten Tag weiterzuziehen... Es waren wohl an die 22 Paddelboote, die mal oder weniger zusammen waren und sich dann meist an einem vereinbarten Treffpunkt wieder fanden ;o). Abenteuerlich war es auch ;o)


Mh legger Dosenfutter!haha

Da war doch mal ein Umzug...

Wow, ich habe ganz schön lange nichts mehr geschrieben...warum eigentlich? Ja ich hatte mehr oder weniger Stress...ich gebs ja zu. Und dabei habe ich immer gedacht Lehrer hätten nach der Schule frei und gaaaanz gaaaanz viel Ferien!;o). Denkste, willkommen in der Realität! Aber die zweite Woche der Ferien ist schon vorbei und die Tränensäcke werden, durch regelmäßigen 10-Stundenschlaf, wirklich weniger. Haha.
Ach ja, wir waren ja zusammengezogen, wohnen auch immer noch zusammen und das klappt besser als gedacht!hehe...wobei der Akt des Zusammenziehens eine eigene Geschichte für sich darstellt. Ich war sozusagen der Koordinator unseres Umzuges bzw. auch Projektleiter, wenn ich schon Projektmanagement unterrichte sollte das sich ja auch irgendwie auswirken ;o), da meine bessere Hälfte im Krankenhaus verweilte und sich lediglich geistig daran beteiligen konnte.
Ja und kamen viele fleißige Hände zum Einsatz, auch von sehr weit hergereist, um mir zu helfen!!!
Und hier ein paar Eindrücke...ich packe mein Hab und Gut.Der Umzug läuftObwohl die Wohnung groß ist, dachte ich im erstem Moment wo alles kreuz und quer stand: wo soll das alles hin???
Kathrins Reich:Mein Chaoszimmer:
Gleich am ersten Abend schön den Herd eingesaut!trallallaaaa
Und die Wohnung gut eingeweiht ;o)

Samstag, März 28, 2009

Wir ziehen zusammen...

Es ist Samstagabend und ich bin daheim. Ich genieße die letzten Stunden und Tage, die ich noch in meiner kleinen gemütlichen Wohnung bin. Wer hätte es gedacht, Kathrin und ich ziehen endlich zusammen!!! Zwar wird unsere gemeinsame Wohnung nicht in Frankfurt sein, dafür aber in einer übersichtlichen kleinen Stadt :).
Es war Freitag der 13., da schauten wir uns eine Wohnung an. Nach vielen Überlegungen entschieden wir uns dafür und sind mittlerweile dabei die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Aber wie der Zufall es mal wieder will, geht auch dieser Umzug nicht ohne kleine Schwierigkeiten über die Bühne. Als wir die Zusage für die Wohung hatten und wir ungefähr beschlossen hatten, wann wir einziehen, kam Kathrin aufgrund ihres nicht soguten Hautzustandes in eine Spezialklinik.
Ja und nun bin ich mehr oder weniger damit beschäftigt, den ganzen Krimskrams zu organisieren...sie ist nämlich immernoch dort.
Einige Kisten sind in ihrer Wohnung schon gepackt und nun habe auch ich angefangen, meinen kleinen Hausstand in Kisten zu verfrachten.
Montag in einer Woche ist es dann soweit, dann werden sich zwei Singlewohnungen zu einer gemeinsamen Vereinigen. Das wird mit Sicherheit spannend!!! :o)
Ich bin grad dabei meine vierte Kiste voll zu räumen, aber in meiner Wohnung merkt man es fast gar nicht...komisch.
Nagut, dann mache ich mal weiter, denn soviel Zeit bleibt nicht, denn schließlich muss ich, mit Hilfe Kathrins Großeltern, auch ihre Wohnung noch in Kisten verfrachten...
Es bleibt also spannend. ;o)

Donnerstag, Februar 19, 2009

Im Taunus

Am Samstag beschlossen wir spontan, nachdem wir einer Freundin beim "Teil-Umzug" geholfen hatten, quer durch den Taunus zu fahren. Irgendwann entdeckten wir einen Bergfried und schwupps, fanden wir auch den Weg dahin. Wie sich die Resten allerdings nennen, haben wir nicht herausgefunden...Bis zum Feldberg scheint es auch nicht sehr weit zu sein ;).In einen der "Türme" konnte man reinschauen, er war zu einer Seite offen. Und natürlich: Wir :)!

Freitag, Dezember 19, 2008

Habe mich getraut...

heute nach über zwei Wochen wieder auf ein Fahrrad zu steigen!!! Es war nicht so, dass ich Angst hatte zu fahren, vielmehr wollte ich nur mit Helm fahren, traute mich aber nicht diesen auf meinen immer noch leicht schmerzenden Kopf zu stülpen, da die Beule noch recht groß, der Schorf noch drauf und alles sehr sehr sehr empfindlich ist. Da sich mein "Unfallfahrrad" auch noch nicht in einem fahrbaren Zustand befand, nahm ich die ältere Variant, mit der man eh nicht mehr "rasen" kann, sondern eher schleichend jeden Autofahrer ein paar Nerven kostet. ;o)
Jedenfalls radelte ich heute von mir nach Offenbach rüber, mitten durch die sehr bevölkerte Einkaufsstraße und landete schließlich beim Geschäft, dessen Namen ich aus Werbungsgründen net nennen möchte ;).
Auch der Rückweg gestaltete sich, mal abgesehen vom anspruchvollen Slalomfahren in der Fußgängerzone, als recht unspektakulär. Jedenfalls fühlte es sich prima an, wieder unter die hiesigen Radfahrer zählen zu können.
Was uns nicht umbringt macht uns nur stärker und unsere Schutzengel begleiten uns überall hin...selbst frühmorgens auf dem Weg zur Schule :).

Mittwoch, Dezember 03, 2008

Radunfall

Lange hatte ich nun keinen Fahrradsturz mehr, bis gestern. :(. Ich war auf dem Weg zur Schule und wollte an der letzten Kreuzung bevor ich in der Schule gewesen wäre leicht links fahren, die Autofahrerin allerdings geradeaus...dann ging alles ganz schnell. Der Aufprall war sehr dumpf und ich lag erstmal nur da...dann kamen viele Leute, halfen mir auf und ich merkte bereits, wie etwas meinen Kopf herunterlief. Anscheinend war es doch ein heftiger Aufprall auf dem Asphalt, als ich dachte. Erst kam die Polizei, dann der Krankenwagen, die nahmen mich mit ins Krankenhaus, dort wurde ich zweimal genäht und nun bin ich daheim. Und wo war der Fahrradhelm? Schön daheim im Regal...da lag er gut. Und so sehe ich momentan aus:
Kopfschmerzen habe ich nicht, dafür aber fühlen sich circa 1/3 meines Kopfes etwas matschig an und sind bestimmt mittlerweile grün und blau. ui ui ui
Tja so schnell kann es gehen, hätte ich einen Fahrradhelm gehabt, wäre das nicht passiert!

Sonntag, November 09, 2008

Nun bin ich fertig:)

Isch habe fertisch :o)!
Gestern hatte ich meine 2. Staatsexamenprüfung und bin nun "richtige" Lehrerin ;). Wieder ein Le(e)hrkörper mehr im Schulsystem. hehe. Obwohl ich bereits Tage zuvor immense Adrenalinschübe hatte, Schlaflosigkeit meine Nächte bestimmte und einfach nur wollte, dass dieser Tag vorbei geht, war es gar nicht so schlimm, wie ich angenommen hatte. Mal ehrlich, ein Leben ohne Prüfungen ist doch langweilig, oder?
So sah ich jedenfalls kurz nach der Prüfung aus...die Augenringe sprechen Bände...Aber verschnaufen ist nicht angesagt, denn nun gehts gleich weiter auf meine erste Klassenfahrt :). Ich bin gespannt.

Samstag, Oktober 25, 2008

Finanzkrise

Beim Lesen des Gedichts habe ich den Eindruck, als wiederhole sich sich die Geschichte...

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne"