Die Kirche nebenan
Ich glaube bereits erwähnt zu haben, dass ich in meinem Heimatort Bielen genau neben der Kirche aufgewachsen bin. Was nun alles um die Kirche herum bereits einem Biotop gleicht und uns als Kindern als Spielplatz diente, war früher mal ein Friedhof.
Wow ich wohne neben einem ehemaligen Friedhof, gruselige Vorstellung! ;). Und hier nun das was ich meine. Sagen wir 5m trennen unseren Hof von dem Kirchturm.
Damals, als ich noch ganz ganz klein war, mussten wir als Kinder immer noch auf die Außentoilette und ich hatte im Dunkeln immer Angst, dass eine Fledermaus mich attackieren könne oder sogar Drakula selbst angeflogen käme.
So ganz ungefährlich war es viele Jahre auch nicht, da die Schiefern bei ungünstigem Winde vereinzelt auf unserem Hof zu finden waren; niemand kümmerte sich um den Zustand des Gebäudes so wirklich.
Irgendwann wurde der Kirchbauverein gegründet, dem auch meine Eltern beitraten. So schlimm war der Zustand der Kirche, dass sie nicht mehr zu betreten war. In den letzten Jahren ist aber viel passiert und nun können dort auch wieder Gottesdienste durchgeführt werden.
Der Fußboden, der jetzt erst fertig wurde, kann sich zeigen lassen.
Und nicht wundern, ja es sind katholische Bänke in einer evangelischen Kirche. Aber jede Spende ist herzlich willkommen!
Oben war einst die Orgel, aber sie musste abgebaut und das was noch übrig war wurde in Sicherheit gebracht.
Das ist der Blick gen Osten auf die Sakristei. Dort war bis vor einigen Jahren eine Mauer, damit wenigstens dort noch der Gottesdienst zu Weihnachten gefeiert werden konnte und war somit das einzige was noch ungefährlich war zu betreten.
An dieser Stelle wo der Taufstein steht war einst die Mauer, die das Schiff abtrennte.
Das Problem ist zudem, dass die Wände des Kirchenschiffes begannen sich nach außen zu bewegen und regelrecht abrutschten. Von Außen wurden Stützen angebracht. Hier sieht man wie schief die Empore geworden ist.
Das ist ein Nachbau der Kirche wie sie von außen ausschaut.
Es gab wohl sogar Pläne zu DDR-Zeiten, wonach die Kirche bzw. das Schiff teilweise abgerissen werden sollte, weil es dafür keine Gelder gab. So ein geschichtsträchtiges Bauwerk, einfach so verrotten zu lassen, echt traurig! Aber Stück für Stück kann dank des Vereines der usprüngliche Zustand wiederhergestellt werden.
Wow ich wohne neben einem ehemaligen Friedhof, gruselige Vorstellung! ;). Und hier nun das was ich meine. Sagen wir 5m trennen unseren Hof von dem Kirchturm.Damals, als ich noch ganz ganz klein war, mussten wir als Kinder immer noch auf die Außentoilette und ich hatte im Dunkeln immer Angst, dass eine Fledermaus mich attackieren könne oder sogar Drakula selbst angeflogen käme.
So ganz ungefährlich war es viele Jahre auch nicht, da die Schiefern bei ungünstigem Winde vereinzelt auf unserem Hof zu finden waren; niemand kümmerte sich um den Zustand des Gebäudes so wirklich.Irgendwann wurde der Kirchbauverein gegründet, dem auch meine Eltern beitraten. So schlimm war der Zustand der Kirche, dass sie nicht mehr zu betreten war. In den letzten Jahren ist aber viel passiert und nun können dort auch wieder Gottesdienste durchgeführt werden.
Der Fußboden, der jetzt erst fertig wurde, kann sich zeigen lassen.Und nicht wundern, ja es sind katholische Bänke in einer evangelischen Kirche. Aber jede Spende ist herzlich willkommen!

Oben war einst die Orgel, aber sie musste abgebaut und das was noch übrig war wurde in Sicherheit gebracht.
Das ist der Blick gen Osten auf die Sakristei. Dort war bis vor einigen Jahren eine Mauer, damit wenigstens dort noch der Gottesdienst zu Weihnachten gefeiert werden konnte und war somit das einzige was noch ungefährlich war zu betreten.
An dieser Stelle wo der Taufstein steht war einst die Mauer, die das Schiff abtrennte.
Das Problem ist zudem, dass die Wände des Kirchenschiffes begannen sich nach außen zu bewegen und regelrecht abrutschten. Von Außen wurden Stützen angebracht. Hier sieht man wie schief die Empore geworden ist.
Das ist ein Nachbau der Kirche wie sie von außen ausschaut.Es gab wohl sogar Pläne zu DDR-Zeiten, wonach die Kirche bzw. das Schiff teilweise abgerissen werden sollte, weil es dafür keine Gelder gab. So ein geschichtsträchtiges Bauwerk, einfach so verrotten zu lassen, echt traurig! Aber Stück für Stück kann dank des Vereines der usprüngliche Zustand wiederhergestellt werden.
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