Mittwoch, September 27, 2006

Das Bier


Vor ein paar Tagen sah ich einen Bericht im Fernsehen in dem es um die Herstellung von Bier ging. Laut diesem Bericht haben die Mönche damals das Bierbrauen vorangetrieben oder weiterentwickelt, da in der Fastenzeit dieses Getränk erlaubt war. Es war nahrhaft und die Mönche konnten somit unbeschwert die Fastenzeit überstehen. Sogar eine Regelung gab es dass sie an die 5 Liter und noch mehr trinken sollten, aus der Zeit stammt auch der Begriff vom Oktoberfest: ein Mass. Für die Mönche war es damals eine Möglichkeit "unbeschwert" und legal durch die Fastenzeit zu kommen, heute allerdings wird ein jeder bereits als Alkoholiker abgestempelt, der sich jeden Abend sein Bier gönnt. Haben sich einfach die Ansichten verändert oder ist unsere Gesellschaft in Anbetracht der vielen Notdürftigen, die auch gern mal zur Flasche greifen als einziges Highlight im Alltag, aber nicht nur dieser ( ich glaube es betrifft alle Klassen unserer Gesellschaft), einfach vorsichtiger geworden - auch in Hinsicht vieler anderer Drogen - und stempelt jeden deshalb gleich als Alkoholiker ab? Schubladendenken?

Das waren so Gedanken in den Tagen des Oktoberfestes...