Sonntag, Februar 11, 2007

Back to the roots

Die erste richtige Woche mit Schulbesuch und Seminartagen verging schneller als ich dachte, und auf einmal war es bereits Freitag. Ich fuhr mit dem Auto zur Schule und sollte laut Karte - und nach meinen Berechnungen - nicht länger als 15min brauchen. Einmal rechts, kurz an der Schule vorbei, nochmal rechts, leider Einbahnstraße und ein Stücke weiter...und ich dachte ich wäre da. Mh, war ich aber nicht. Total verwirrt durch die vielen Einbahnstraßen im Stadtteil Bornheim, habe ich mich so verfahren, dass ich noch nicht mal mehr wusste wo ich war bzw. wo überhaupt die Sonne gerade steht. Kurioserweise gehöre ich zu den Menschen, die selbst nach einigen Links -und Rechtsmanövern immer noch wissen wo sie sind ( man kann sich ja auch an der "Sonnenuhr" orientieren), aber irgendwie scheint Frankfurt meinen inneren Kompass völlig durcheinander zu bringen. Irgendwann fand ich dann auch die Straßen auf der Frankfurtkarte wieder und näherte mich der Schule. Nach weiteren Links - und Rechtsaktionen und einer fast nicht auffallenden Toreinfahrt, stand ich schließlich vor meiner Schule, schloss zum ersten Mal das Tor auf, fuhr hinein und fühlte mich angekommen.
Nach meiner Hospitation fuhr ich dann Richtung Jena. Zum Glück stand ich nicht im Stau, vielleicht weil ich die andere Autobahn wählte, und war nach 3h in Jena.
Irgendwie war ich trotzdem völlig verpeilt bzw. stand neben mir für ein paar Stunden. Ein Gefühl, das ich eigentlich so in der Form nicht von mir kenne. Familie Büttner/Weckerlei war zugegen zum Käffchen, ich stieß hinzu in Kathrins Küche und anschließend wollte ich nach dem langen sitzen noch Sport machen. Völlig in Gedanken versunken zog ich mich um und merkte noch nicht ein mal, dass eine liebe Freundin hinter mir stand und mit mir redete. Erst beim hinausgehen nahm ich sie wahr und fühlte mich total "bematscht" in der Birne. Oh man war ich abwesend. Noch nicht mal meine besten Freunde nehme ich war, ich glaub ich sollte mir mal Gedanken machen! ;) Ich hoffe aber inständig, dass sich dieser Zustand des Pendelns noch in mir verfestigen wird und ich nicht mehr (hoffentlich) so verpeilt umherlaufen werde wie gestern, als ich nicht mal mehr meine liebsten Freunde erkannte. Das tat mir nämlich richtig leid.
Der Samstag ist nun fast vergangen, man tut dies und das, geht joggen und einkaufen u.s.w. Der Abend war auch leider etwas unglücklich, nicht für meine persönlichen Belange, aber für die POM Baskets. Mal wieder war ich auf dem Spiel und auch mein Spatz war mit. Leider verloren die Baskets am Ende und wir konnten uns nur mit Mohnkuchen in der VIP-Lounge trösten (mh war der lecker).
Den Abend ließen Kathrin, Biggi und ich im Einstein ausklingen und ich empfand es so schön vertraute Geschöpfe um mich zu wissen.
Und somit naht der Sonntag und der Abschied aus Jena...

1 Comments:

At 1:59 AM, Anonymous Anonym said...

Bush and the Republicans were not protecting us on 9-11, and we aren't a lot safer now. We may be more afraid due to george bush, but are we safer? Being fearful does not necessarily make one safer. Fear can cause people to hide and cower. What do you think? Is killing thousands of innocent civilians okay when you are doing a little government makeover?
Are we safer today than we were before?
The more people that the government puts in jails, the safer we are told to think we are. The real terrorists are wherever they are, but they aren't living in a country with bars on the windows. We are.

 

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